On-Demand-Verkehr “Rosi” fährt weiter – mit einigen Neuerungen ab 01.04.2026

Aktuelle Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim vom 19.03.2026 – Rosi fährt weiter

Bundesförderprogramm “Gewerbe zu Wohnen”

Der Bedarf an neuem Wohnraum steigt. Gleichzeitig entsteht immer mehr leerstehender Gewerberaum, der ungenutzt bleibt. Mit dem Bundesförderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ bietet der Bund nun einen gezielten finanziellen Anreiz, um genau diese beiden Entwicklungen zu verbinden: Leerstand soll sinnvoll genutzt und neuer Wohnraum geschaffen werden. In Kürze:

  • Förderung: bis zu 30 % der Kosten, max. 30.000 Euro je Wohneinheit
  • Ziel: Umnutzung von Gewerbe zu Wohnraum und energetischen Ertüchtigung im Bestand. Durch den Umbau muss mindestens eine neue Wohneinheit geschaffen werden.
  • Antragsberechtigt sind alle Investoren (Auftraggeber der Maßnahme, der ein oder mehrere Nichtwohngebäude oder Teile von solchen Gebäuden zu Wohnraum umbauen möchte). Investoren können natürliche, juristische Personen (des öffentlichen oder privaten Rechts) sowie Personengesellschaften sein.
  • Zwingend: Antrag vor Vorhabenbeginn direkt bei der KfW (Planungs- und Beratungsleistungen dürfen grundsätzlich vor Antragsstellung erbracht werden).
  • Wann: Ab Juli 2026 können Eigentümer und Investoren die Zuschüsse beantragen.
  • Gesamtförderung pro Unternehmen wird grundsätzlich bei 300.000 Euro gedeckelt.
  • Die Förderung kann grundsätzlich mit anderen Förderungen, wie der Sanierungsförderung “Bundesförderung für effiziente Gebäude”, kombiniert werden, sofern die Summe der Fördermittel die Summe der förderfähigen Ausgaben nicht übersteigt.
  • Das neue Bundesförderprogramm bietet Anreize zur Umwandlung von leerstehenden Gewerbeflächen in Wohnungen, um somit versteckte Potenziale im Gebäudebestand zu heben.

Weitere Informationen sind der Pressemitteilung des Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen zu entnehmen: BMWSB Pressemitteilungen – Aus Leerstand wird Wohnraum – BMWSB .

Gewinner des boden:ständig-Preis 2025 – der Abwasserzweckverband Simssee

Die Initiative ging hier von den Anrainerkommunen Bad Endorf, Prutting, Riedering, Söchtenau und Stephanskirchen mit dem Abwasserzweckverband Simssee aus, als nach dem Bau der Kläranlage immer noch erst die Hälfte der Einträge eliminiert war. Über die Landwirte in den Gemeinderäten erreichten die Bürgermeister und der Abwasserzweckverband damals immer mehr Landwirte. Begonnen wurde in einem Projektgebiet – aber schon bald weitere sich das Engagement auf die gesamte Fläche der Trägerkommunen aus – und seit auch die Kommunen Frasdorf, Prien am Chiemsee und Rimsting mitmachen, ist das gesamte hydrologische Einzugsgebiet abgedeckt. Unterstützt werden die Landwirte dabei vom Büro Ecozept im Auftrag des AZV: Von einzelbetrieblicher Beratung über Feldtage, Rundbriefe bis hin zu intensivem Austausch im AK Landwirtschaft. Von Anfang bis heute war auch Dr. Hadumar Roch, Abteilungsleiter am Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, engagiert mit dabei. Und sogar das Gesundheitsamt zeigte sich hilfreich, indem seine Untersuchungen der Badegewässerqualität auf wichtige Eintragspfade hinwiesen. Das so langanhaltende Engagement mit einer solch enormen Reichweite hat die Jury überzeugt: Es ist ein Projekt mit Vorbildcharakter.

Weitere Informationen unter:

http://www.azv-simssee.de/schutzprojekt

https://www.youtube.com/watch?v=zXu4mnwD4bI

Kinderhaus Wildenwart

Die Johanniter werden Träger des Kinderhauses Wildenwart

Die Einrichtung für die Gemeinde Frasdorf und Prien soll im Herbst 2025 öffnen – Personalsuche hat begonnen.

Auf halbem Weg zwischen Frasdorf und Prien im zu Frasdorf gehörenden Gemeindeteil Wildenwart entsteht derzeit eine große Kindertageseinrichtung für beide Gemeinden – eine in der Region einzigartige Zusammenarbeit. Als Träger wird sich die Johanniter Unfall-Hilfe ab Herbst 2025 um das pädagogische Konzept und den Betrieb der Einrichtung kümmern. Die Fertigstellung des Gebäudes ist bis Ende Juni 2025 geplant, so dass ab September 2025 schrittweise mit der  Eingewöhnung de ersten Kinder begonnen werden kann. Interessierte Eltern können sich im Anschluss an eine Informationsveranstaltung im Februar 2025 für das Kindergartenjahr 2025/2026 anmelden.

Passfotos für dien Personalsausweis und Reisepass ab sofort direkt im Rathaus

Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Frasdorf ihr biometrisches Lichtbild für einen neuen Personalausweis oder Reisepass vor Ort im Einwohnermeldeamt aufnehmen. Das benötigte digitale Passbild wird im Rahmen der Antragsstellung gefertigt.

Information über das FFH-Artenmonitoring von 2025 – 2028

Energieberatung

Unabhängige durch Beratung GIH-Bayern e. V. für Privatpersonen, Kleinunternehmen und Kommunen.

Wirtschaftsberatung

Unabhängige Beratung durch den Verein Aktive Wirtschafts-Senioren e. V. für Firmengründer, Unternehmer und Organisationen aus dem Landkreis Rosenheim

Pflichtumtausch des Führerscheins

Das Landratsamt Rosenheim informiert zur Umtauschpflicht von Führerscheinen bis zum Jahr 2033.

Melde-Plattform: Daxenfeuer künftig online melden!

Liebe Frasdorferinnen und Frasdorfer, es raucht, es brennt die Feuerwehr wird alamiert, die Einsatzkräfte rücken aus. Nicht immer steckt hinter dem Rauch aber ein Feuer, das gelöscht werden muss. Nicht angemeldete bzw. nicht anmeldepflichtige Daxenfeuer oder auch andere Brauchtumsfeuer lösen oft eine Falschalarmierung aus und binden Einsatzkräfte. Eine Online-Plattform soll Abhilfe schaffen. Künftig kann jeder, der im Landkreis Rosenheim, Miesbach und in der Stadt Rosenheim ein Daxenfeuer oder ein Brauchtumsfeuer plant, dies über das Internetmeldeportal www.daxenfeuer.de an die Integrierte Leitstelle (ILS) melden.

Solarkataster Rosenheim – Jetzt für alle Gemeinden und mit vielen neuen Funktionen

Ab sofort ist der Online-Service “Solardachkataster” für alle Gemeinden des Landkreises freigeschaltet und mit vielen neuen Funktionen ausgestattet. Bürger, die einen aktiven Beitrag zu Klimaschutz und Energiewende leisten wollen und an ersten Informationen über die Möglichkeiten und wirtschaftlichen Eckdaten einer Photovoltaikanlage auf ihrem Gebäude interessiert sind, können unter www. solarkataster-rosenheim.de ausprobieren, ob das jeweilige Dach für die Nutzung der Sonnenenergie geeignet ist. In einer Wirtschaftlichkeitsberechnung werden individuelle Gegebenheiten wie Stromverbrauch, Strompreis, Eigennutzung oder Vermietung, Nutzung einer Wärmepumpe und/oder eines E-Autos berücksichtigt, aber auch die Themen Energiespeicherung, Fremdfinanzierung und Eigenverbrauch fließen in die Ergebnisse ein. Zudem ist es möglich über ein konfiguriertes Lastprofil den persönlichen Tagesablauf abzubilden und so noch genauere Informationen zu erhalten. Mit den Erkenntnissen aus dem Solarkataster können die nächsten Schritte wie Energieberatung und Beauftragung der Anlage angegangen werden.

Dabei ist dieser Online-Service nicht nur für Eigenheimbesitzer interessant, auch gewerbliche Gebäude, Landwirtschaft und öffentliche Liegenschaften können individuell betrachtet werden.

Der Solarkataster Rosenheim ist ein Angebot des Landratsamtes Rosenheim und der Initiative Energiezufuhr Rosenheim www.ezro.de in Kooperation mit den Landkreisgemeinden und der Stadt Rosenheim.